Ein ereignisreicher Spieltag liegt hinter den Jugendteams des SK Germania Herringen. Sowohl die Junioren als auch die B-Jugend waren im Einsatz, auch wenn nicht alle Spiele mit Punkten belohnt wurden.
Die Junioren waren diesem Wochenende nur ein Mal im Einsatz. Das ursprünglich geplante Spiel gegen Darmstadt wurde kurzfristig abgesagt, sodass der Fokus voll auf der Partie gegen den HSV Krefeld lag. Die Spielgemeinschaft SK Germania Herringen/Gera zeigte dabei eine konzentrierte und geschlossene Leistung und setzte sich am Ende verdient mit 4:2 durch. Trotz der ungewöhnlichen Situation mit nur einem Spiel bewies das Team Moral und nahm wichtige Spielpraxis mit.
Zeitgleich war die B-Jugend Gastgeber eines Heimturniers in Herringen. Im ersten Spiel traf das Team auf den RSC Gera und lieferte sich mit dem Gegner einen offenen Schlagabtausch. Joel Bauer brachte den SKG früh in Führung, doch noch vor der Pause gelang Gera der Ausgleich. In einer intensiven Partie verteidigten die Herringer als Einheit, Torhüter Simon Stegen glänzte mit mehreren starken Paraden. Nach dem erneuten Führungstreffer durch Maxi Witt musste der SKG jedoch nochmals den Ausgleich hinnehmen. Eine kurze Unaufmerksamkeit nach einer Verletzungsunterbrechung nutzte Gera schließlich zum entscheidenden Treffer. Trotz großem Kampfgeist unterlag Herringen knapp mit 2:3.
Im zweiten Spiel gegen den RSC Cronenberg machte sich die Belastung aus der ersten Partie bemerkbar. Cronenberg ging früh in Führung, doch erneut war es Joel Bauer, der den SKG zurück ins Spiel brachte. Nach dem erneuten Rückstand sorgten Ben Scholz und Joel Bauer per Konter für den Ausgleich. Dennoch stellte Cronenberg bis zur Halbzeit wieder den Vorsprung her. In der zweiten Hälfte stand die Herringer Defensive zwar sehr kompakt und unterband viele Angriffe, offensiv fehlte jedoch die letzte Durchschlagskraft. Cronenberg nutzte seine Chancen konsequent und gewann am Ende mit 5:2.
Auch wenn die B-Jugend punktlos blieb, zog Trainerin Caro Reinert ein positives Fazit. Besonders der Einsatzwille und die starke mannschaftliche Abwehrarbeit stimmten sie zuversichtlich für die kommenden Aufgaben.

