Das letzte Bundesligaspiel des Jahres stand für den SK Germania Herringen unter schwierigen Vorzeichen. Im Duell mit der RESG Walsum musste das Team auf mehrere wichtige Stammkräfte verzichten. Neben César Carvalho fehlten auch Sergio Pereira und Pedro Queiros, sodass der SKG mit einer sehr jungen Mannschaft in die Partie ging.
Trotz der personellen Ausfälle starteten die Germanen engagiert in die Begegnung und fanden zunächst gut ins Spiel. In den Anfangsminuten setzte Herringen die Gäste unter Druck und erspielte sich erste Möglichkeiten. Justin Klein hatte den frühen Führungstreffer bereits auf dem Schläger, konnte die Chance jedoch nicht nutzen. Auf der Gegenseite zeigte sich Walsum deutlich effizienter und nutzte seine Möglichkeiten konsequent. So gingen die Gäste mit 2:0 in Führung.
Der SKG ließ sich davon jedoch nicht entmutigen. Kapitän Lucas Karschau brachte seine Mannschaft mit dem Anschlusstreffer wieder heran und sorgte kurzzeitig für neue Hoffnung. Doch mit zunehmender Spielzeit kam die RESG besser in ihren Rhythmus und überzeugte vor allem durch eine hohe Abschlussqualität. Herringen hatte weiterhin gute Ansätze im Spielaufbau, blieb vor dem Tor jedoch zu harmlos. Zur Halbzeitpause lag der SKG mit 2:4 zurück.
Auch nach dem Seitenwechsel fand Herringen nur schwer zurück in die Partie. Walsum nutzte die entstandenen Räume konsequent und baute die Führung weiter aus. Zwar zeigte Lucas Karschau mit insgesamt drei Treffern erneut seine Klasse und übernahm Verantwortung für sein Team, doch der Rückstand war zu diesem Zeitpunkt bereits deutlich angewachsen. Die Gäste hatten ihre Führung zwischenzeitlich auf acht Tore ausgebaut und ließen nichts mehr anbrennen.
Am Ende musste sich der SK Germania Herringen im letzten Spiel des Jahres mit 5:8 geschlagen geben. Unter schwierigen Voraussetzungen sammelten viele Nachwuchsspieler wertvolle Bundesliga-Erfahrung, die dem Team im Laufe der Saison zugutekommen werden.

