Lehrreiche Erfahrung für B-Jugend beim Mare Nostrum Turnier in Spanien

Calafell/Herringen – Für die B-Jugend des SK Germania Herringen begann das internationale Mare Nostrum Turnier in Spanien mit einer großen Herausforderung. Im ersten Spiel traf das junge Team auf den HC Palau, einen der Topvereine aus Katalonien, der in Kürze im Finale der regionalen Meisterschaft steht. Am Ende musste sich der SKG deutlich mit 1:21 geschlagen geben.

Bereits vor dem Spiel war klar, dass die Aufgabe schwierig werden würde. Die Spanier traten nicht nur mit hoher individueller Klasse an, sondern waren vermutlich auch körperlich überlegen, da die Herringer mit einem vergleichsweise jungen Jahrgang ins Turnier gegangen sind.

Von Beginn an setzte Palau die Germanen massiv unter Druck. Mit hohem Tempo, schnellen Kombinationen und aggressivem Forechecking ließ der Gegner dem SKG kaum Luft zum Atmen. „Es fühlte sich teilweise an, als würde Palau mit einem Spieler mehr auf dem Feld stehen“, beschrieb Trainerin Caro Reinert. Pässe fanden selten ihr Ziel, Laufwege wurden konsequent zugestellt – Herringen kam in der ersten Halbzeit kaum ins Spiel.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild leicht. Palau nahm etwas Tempo aus dem Spiel und ließ den Ball mehr durch die eigenen Reihen laufen. Dadurch ergaben sich für die Herringer mehr Räume, die sie zunehmend besser nutzten. In dieser Phase gelang auch der Ehrentreffer: Nach einem langen Pass setzte sich Joel Bauer im Alleingang durch und versenkte dem Ball im Tor – ein schöner Moment für das Team in einem ansonsten einseitigen Spiel.

Trotz der deutlichen Niederlage zog das Trainerteam ein positives Fazit. „Gegen solche Gegner spielen wir in der deutschen Liga nicht. Das ist eine ganz andere Intensität und Qualität. Genau dafür sind solche Turniere da“, hieß es von Reinert weiter.

Die Partie gegen HC Palau war für die jungen Herringer vor allem eines: eine wertvolle Erfahrung auf internationalem Niveau. Auch wenn das Ergebnis deutlich ausfiel, nimmt das Team wichtige Erkenntnisse mit – und die Motivation, sich weiterzuentwickeln und aus solchen Spielen zu lernen.

Teile diesen Beitrag:

Mehr SKG News